Aktuelle Situation

Seit 2007 sind wir verstärkt dazu gezwungen, für den Erhalt des Projektes zu kämpfen. Ein im Jahr 2000 vereinbartes Erbpachtangebot für unser Grundstück wird 2007 seitens der Stadtverwaltung und –politik als „nicht verhandelbar“ zurückgezogen. Die finanziellen Interessen der Stadt Potsdam mit einem Verkauf des Grundstücks werden deutlich. 2009 erteilt die Stadtverwaltung uns eine Beseitigungsanordnung für den Wagenplatz. Durch verschiedene Aktionen ist es uns gelungen, das öffentliche Interesse für unser Projekt gegenüber der Stadtpolitik deutlich zu machen und so die Stadt Potsdam zu Verhandlungen mit uns zu zwingen. Nun befinden wir uns seit 2010 in Verhandlungen, die unseren Alltag prägen sowie unsere sonstige politische und kulturelle Arbeit häufig einschränken, und sind immer wieder Drohungen und Druck durch die Stadtverwaltung ausgesetzt.

2014 wird uns erstmalig ein annehmbares Ausweichgrundstück angeboten. Das auf diesem Grundstück vorhandene Haus müsste erneut mit viel Eigenleistung bewohnbar gemacht werden. Leider wird es uns auch hier nicht gelingen, das Projekt dauerhaft zu sichern, da uns lediglich ein Mietangebot über eine maximale Mietdauer von 20 Jahre mit Option auf 10 Jahre Verlängerung gemacht wird.

In den momentanen Verhandlungen ist unsere permanente Wachsamkeit gefordert, da von Seiten der Stadtverwaltung kaum Kontinuität und Verlässlichkeit von getroffenen Absprachen gewährleistet wird. Trotz der genannten Nachteile, die sich noch um die kleinere Grundstücksgröße und die hohen Umbaukosten ergänzen lassen, sehen wir das aktuelle Angebot als realistische Möglichkeit, unser Projekt für uns und folgende Bewohner*innen zu erhalten.

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